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CRM · 5 Min. Lesezeit

CRM für Kanzleien und professionelle Dienstleister

Die Business-Development-Pipeline einer Kanzlei sieht völlig anders aus als eine typische Vertriebspipeline — und sie in eine solche zu pressen ist der Grund, warum so viele Anwälte ihr CRM ignorieren.

Kurzfassung
  • Business Development bei professionellen Dienstleistern ist beziehungs-, nicht transaktionsgetrieben.
  • Das Nachhalten von Empfehlungsquellen zählt hier mehr als in den meisten Vertriebspipelines.
  • Ein CRM muss sich um die abrechenbare Arbeit legen, nicht mit ihr um Zeit konkurrieren.
  • Die Mandantenhistorie sollte einen Weggang der betreuenden Person überdauern.

Beziehungen treiben die Pipeline, nicht Transaktionen

Business Development bei professionellen Dienstleistern basiert auf langfristigen Empfehlungsbeziehungen und Reputation, nicht auf einem typischen transaktionalen Vertriebstrichter — ein CRM, das Standard-Vertriebsphasen annimmt, passt oft schlecht dazu, wie sich diese Beziehungen über Monate oder Jahre tatsächlich entwickeln.

Das Nachhalten von Empfehlungen ist hier ungewöhnlich wichtig

Zu verstehen, welche Empfehlungsquellen — andere Anwälte, frühere Mandanten, berufliches Netzwerk — tatsächlich neue Mandate erzeugen, ist für das Wachstum professioneller Dienstleister zentraler als in vielen anderen Branchen. Ein CRM, das um diese Realität herum gebaut ist, sollte dieses Nachhalten zentral machen, nicht nachträglich.

beziehungsgetrieben
nicht transaktional — so sieht die Pipeline hier wirklich aus
Empfehlungs-Tracking
zählt hier mehr als in den meisten Branchen
kanzleieigen
Mandantenhistorie überdauert personelle Wechsel

Es muss sich um abrechenbare Arbeit legen, nicht konkurrieren

Anwälte und Berater rechnen nach Stunden ab, und jede CRM-Einführung, die spürbar nicht abrechenbare Zeit kostet, wird still unterlaufen. Ein CRM, das minimale manuelle Eingaben verlangt und in bestehende Abläufe integriert ist, wird angenommen; eines, das erhebliche separate Dateneingabe fordert, meist nicht.

"Jede CRM-Einführung, die spürbar nicht abrechenbare Zeit kostet, wird still unterlaufen."

Mandantenhistorie sollte personelle Wechsel überdauern

Wenn eine Mandantenbeziehung vor allem im Gedächtnis und in persönlichen Notizen einer einzelnen Person lebt statt im System der Kanzlei, geht diese Beziehung samt Kontext mit ihr, wenn sie geht. Ein richtig genutztes CRM hält diese Historie bei der Kanzlei.

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